Interaktive Demos

Operations Research zum Ausprobieren

Anstatt nur zu beschreiben, was mathematische Optimierung leisten kann, können Sie es hier direkt erleben. Jede Demo läuft als eigenständige Anwendung: Öffnen Sie sie über den Button und experimentieren Sie mit eigenen Eingaben. Der Schwerpunkt liegt auf der Logistik (Transport, Hafen, Lager, Packen und Zuschneiden), dazu kommen die Schichtplanung und die Datenanalyse mit Kennzahlen; der letzte Abschnitt zeigt Beispiele aus anderen Branchen.

Neu im Thema? Was ist Operations Research eigentlich?

Hinweis: Alle Demos rechnen mit synthetischen oder frei verfügbaren Beispieldaten und laufen auf einem externen Anbieter (Datenschutz). Bitte geben Sie darin keine vertraulichen oder personenbezogenen Daten ein. Die Ergebnisse gelten für die jeweilige Demo-Instanz und lassen sich nicht ungeprüft auf reale Fälle übertragen; für darauf gestützte Entscheidungen übernehme ich keine Gewähr. Die Demos brauchen einen aktuellen Browser (jeweils eine der beiden neuesten Versionen von Chrome, Firefox, Edge oder Safari); in älteren Versionen bleibt die Seite eventuell leer.

Transport & Tourenplanung

Hintergrund zum Thema: Tourenplanung optimieren · Netzwerkdesign optimieren.

VRP — MINI-BEISPIEL

Tourenplanung

Platzieren Sie ein Depot und mehrere Lieferstopps. Die Anwendung vergleicht vier selbst entwickelte Routenverfahren samt automatischer Nachbearbeitung der Reihenfolge, direkt verglichen mit Google OR-Tools als unabhängiger Gegenprobe.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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DRIVER RULES + E-TRUCKS

Fernverkehr: Lenkzeiten und Elektro-Lkw

Stellen Sie Ladezeit, Reichweite und Zeitfenster ein. Die Anwendung plant vier Fahrpläne derselben Touren (ohne Regeln, mit Lenk- und Ruhezeiten, als Elektro-Lkw mit Ladestopps und beides) und zeigt, ob sich die Kosten addieren oder ob sich die Pflichtpause zum Laden nutzen lässt; vorgerechnet über je 60 Instanzen.

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RESOURCE-CONSTRAINED SHORTEST PATH

Ladestrategie: Elektrofahrzeug im Winter

Stellen Sie Strecke, Außentemperatur, Fahrzeug (vom Pkw bis zum Elektro-Lkw) und Ladeleistung ein, und die Anwendung plant an jeder Ladesäule, wie viel geladen und wie lange vorher die Batterie geheizt wird, damit insgesamt am wenigsten Netzenergie fließt. Sie zeigt, ab welcher Kälte sich das Heizen lohnt, und dass es sich nicht immer lohnt, und stellt die Energie der Ladezeit gegenüber: In 12 von 48 durchgerechneten Szenarien gibt es einen merklichen Zielkonflikt, dort spart der schnellste Plan 3 bis 53 min gegen 0,4 bis 10 kWh mehr Netzenergie.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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SPEED: TIME VS ENERGY + CHARGING

Reisegeschwindigkeit: Wie schnell fahren, wenn man laden muss?

Wählen Sie ein Fahrzeug (vom Kompaktwagen bis zum Elektro-Lkw), eine Strecke mit Höhenprofil und Wind und wie viel Ihnen eine Stunde Reisezeit wert ist, und die Anwendung plant die Fahrt zwischen möglichst sparsam und möglichst schnell: wie schnell Sie fahren und wo und wie viel Sie laden. Sie zeigt die Kompromisslinie aus Reisezeit und Energiekosten, vergleicht die einfache Regel „Tempolimit fahren, bei Bedarf bis 80 % laden“ mit der besten konstanten Geschwindigkeit und dem Optimum (dynamische Programmierung) und zeigt, dass eine wechselnde Geschwindigkeit je Abschnitt kaum etwas bringt.

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DYNAMIC ROUTING

Nahverkehr: Same-Day-Aufträge und Planänderungen

Stellen Sie Auftragsstrom, Änderungen, Stornos und Kosten je Planänderung ein. Die Anwendung spielt einen Tag durch, vergleicht Annahmeregeln für neue Aufträge und zeigt, wie viel Neuplanung sich lohnt, wenn jede Planänderung etwas kostet; vorgerechnet über 200 Tage.

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NETWORK SIMPLEX

Distributionsnetzwerk-Optimierung

Werke beliefern Filialen über Verteilzentren. Die Anwendung findet den kostenminimalen Warenfluss über ein selbst entwickeltes Verfahren, gegengeprüft mit Google OR-Tools, und zeigt, wie viel netzweite Koordination gegenüber einer unkoordinierten Belieferung je Filiale spart.

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FIXED-CHARGE NETWORK DESIGN

Hauptlauf-Netzwerkdesign

Legen Sie mehrere Depots mit täglicher Sendungsnachfrage zwischen Depot-Paaren an. Die Anwendung entscheidet, welche Paare eine feste Hauptlauf-Linie bekommen und welche Sendungen sich stattdessen über ein Zwischen-Depot eine bestehende Linie teilen, und vergleicht vier Verfahren bis zum exakten Optimum (Google OR-Tools).

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STANDORTPLANUNG

Distributionszentren-Standortplanung

Wie viele Verteilzentren sollten Sie eröffnen, und wo? Und was passiert, wenn sich die Nachfrage verschiebt? Die Anwendung zeigt, was eine Faustregel bei der Standortzahl kostet (bis 17 % über dem Optimum) und wann sich ein Umbau bei Nachfrageverschiebung wirklich lohnt.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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NACHFRAGEUNSICHERHEIT

Netzdesign unter Nachfrageunsicherheit

Wie teuer ist ein Netzwerk-Design, das nur für eine Nachfrage-Punktschätzung geplant wurde? Die Anwendung vergleicht es mit einem Design, das mehrere Nachfrage-Szenarien einplant, und zeigt: im Standardnetz verschwindet die Lücke bei ±35 % Streuung, bei ±65 % beträgt sie 4,4 %, und sie hängt nicht gleichmäßig von der Auslastung ab (1,2 % bei 70 %, 6,4 % bei 60 %).

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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INTERMODAL

Intermodales Netzdesign

Lkw oder Bahn/Schiff je Teilstrecke, gekoppelt mit der Frage, ob eine Bahn/Schiff-Verbindung überhaupt eröffnet wird. Die Anwendung zeigt eine Ersparnis von 7 bis 22 % gegenüber reinem Lkw-Transport, und wie stark eine naive Distanzregel von ihrer Schwelle abhängt.

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ROUTENINSPEKTION

Winterdienst-Tourenplanung

Legen Sie einen Streckenbezirk mit einstellbarer Größe und Netzdichte an. Die Anwendung findet die kürzeste Rundtour, die jede Straße mindestens einmal (Hauptstraßen zweimal) abfährt, und vergleicht drei Verfahren. Anders als bei den meisten Tourenplanungsproblemen im Portfolio lässt sich das exakte Optimum hier immer schnell berechnen, ganz ohne aufwendige Suche.

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DISPATCHING

Patiententransport: Zuweisungsregeln im Krankenhaus

Stellen Sie Auftragsdichte, Träger, Bett-Qualifikation und Pausen eines Krankenhaustags ein. Die Anwendung fährt sechs Zuweisungsregeln auf denselben Meldungen, zeigt, ab welcher Auslastung ein Notfall so lange wartet wie Routine, und misst mit einer exakten Schranke bei voller Kenntnis, was die Unkenntnis kostet.

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ÖPNV

Hintergrund zum Thema: ÖPNV und Fernverkehr optimieren.

LINIENNETZ-DESIGN

ÖPNV-Liniennetz-Optimierung

Legen Sie ein kleines Streckennetz mit Haltestellen und Nachfrage an. Die Anwendung vergleicht ein Sternnetz mit einer nachfrage-optimierten Liniengenerierung und zeigt, wie viele Fahrgäste ihr Ziel ohne Umsteigen erreichen. Auf kleinen Instanzen rechnet sie das exakte Optimum daneben (Aufzählung, CP-SAT) und zeigt, wie weit beide Verfahren davon entfernt liegen.

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RUFBUS

Rufbus oder Linienbus: wo kippt es?

Legen Sie ein Gebiet mit Haltepunkten und Fahrtwünschen an. Die Anwendung vergleicht einen Rufbus mit sieben Linienbus-Entwürfen bei gleicher Qualität und zeigt, dass der Kipppunkt (44 Anfragen pro Stunde im 10 × 10-km-Gebiet bei gleicher mittlerer Wartezeit) am Qualitätsmaß hängt: Bei gleicher mittlerer Gesamtreisezeit von höchstens 30 Minuten gibt es keinen.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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TARIFPLANUNG

Tarifplanung: ein Preis, drei Ziele

Stellen Sie Netz, Preisempfindlichkeit, Kostenstruktur und Subvention ein. Die Anwendung berechnet für einen Zonentarif mit Einzel- und Monatskarte drei Preise für drei Ziele (Erlös, Gewinn, möglichst viele Fahrgäste) und zeigt, was das falsche Ziel kostet: Der Erlös-optimale Preis verliert im Mittel über 40 Netze 22,5 Prozentpunkte der Fahrten. Der optimale Preis hängt an der Preisempfindlichkeit, einer Annahme, die sich nicht messen lässt.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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BUS-BUNCHING

Bus-Bunching: wie lange hält der Takt?

Fahren Sie eine Ringlinie mit 24 Haltestellen und 8 Bussen und sehen Sie im Zeit-Weg-Diagramm, wie aus kleinen Störungen Pulke werden. Die Anwendung vergleicht die Wartezeit ohne Regelung (14,6 ± 1,0 min statt 3,75 min beim gleichmäßigen Takt) mit Fahrplan- und Headway-Holding (4,1 und 3,9 min) und zeigt, wann das Halten schadet.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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Schienenverkehr

Hintergrund zum Thema: Schienenverkehr optimieren.

TAKTFAHRPLAN

Taktfahrplan: Umsteigen im Takt

Legen Sie fest, in welcher Minute jede Linie eines Liniennetzes im Stundentakt startet. Die Anwendung zeigt, wie lange Umsteiger warten, warum selbst der beste Takt an Anschlüssen nicht beliebig kurz wird (Hin- und Rückrichtung sind gekoppelt) und was Zusatzzüge, die Aufteilung der Standzeit und eine Mindest-Zugfolge verändern.

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TRASSENVERGABE

Trassenkonflikt: Wer bekommt die Strecke?

Legen Sie fest, wie viele Züge dreier Bahnunternehmen im selben Zeitfenster über eine eingleisige Strecke wollen. Die Anwendung vergleicht Erstanmelder- und Vorrangregeln mit der exakten Lösung, zeigt im Bildfahrplan, wer wartet, und was es kostet, die Verspätung gerecht auf die Unternehmen zu verteilen.

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FAHRZEITRESERVE

Fahrzeitreserve: Wo setzt man den Puffer?

Legen Sie fest, wie viel Reserve eine Strecke mit zwölf Abschnitten und mehreren Zügen hintereinander bekommt. Die Anwendung vergleicht die Praxisregel mit einem Optimum, zeigt, wo die Reserve hingehört, und wie sehr die Antwort davon abhängt, wo Verspätung gezählt wird und wie viele Tage man beobachtet hat.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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FAHRWEISE

Energieoptimale Fahrweise: Rollen schlägt Langsamfahren

Legen Sie fest, wie viel Fahrzeitreserve ein Zug auf 20 km Strecke hat. Die Anwendung vergleicht gleichmäßig langsameres Fahren, eine einfache Rollpunkt-Regel und das Optimum (dynamische Programmierung), zeigt, wohin die Energie wirklich geht, und wo die einfache Regel schon genügt.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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SITZPLATZ

Sitzplatz im Zug: Wohin am Bahnsteig, wenn alle dasselbe wollen?

Legen Sie fest, wie voll der Zug ist, wie stark sich die Mitreisenden an den Treppen des Bahnsteigs bündeln und wie viele den Tipp „geh ans Zugende“ kennen. Die Anwendung vergleicht Strategien für einen Fahrgast ohne Reservierung (nächste Tür, Zugende, durchlaufen, Anzeige), zeigt, ab welchem Anteil Mitwisser der Tipp seinen Vorsprung verliert, und wann er von Anfang an keinen hat.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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CREW PAIRING

Crew Pairing: Besatzungseinsatz im Zugverkehr

Legen Sie Zugumläufe, Heimatbasen und ein Regelwerk aus Lenkzeit, Ruhezeit, Dienstspanne und Hotel fest. Die Anwendung erzeugt die Besatzungsfolgen per Spaltengenerierung, zeigt, was jede Regel kostet, und wie weit die Lösung von der Schranke entfernt ist.

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ABLAUFBERG

Ablaufberg: Wie viele Durchgänge braucht die Zugbildung?

Legen Sie fest, wie viele Wagen für wie viele Abfahrtszüge über den Ablaufberg auf wie viele Gleise rollen. Die Anwendung vergleicht gruppenweises Abarbeiten mit Radix, rechnet die exakte Mindestzahl an Durchgängen und zeigt, was ein Durchgang kosten darf, bevor sich die Wahl umdreht.

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Bestand & Lieferkette

Hintergrund zum Thema: Bestandsmanagement optimieren.

INVENTORY ROUTING

Inventory Routing: Wer gehört heute auf die Tour?

Stellen Sie Wagengröße, Flotte und Verbrauchsschwankung ein. Die Anwendung beliefert 20 Kunden mit Tank über 120 Tage und vergleicht: nur liefern, wenn sich der Kunde meldet (reaktiv), Kunden mit kleiner Restreichweite gleich mitnehmen (bündeln) oder früher liefern. Bündeln spart im Standardfall 17,0 % Fahrkosten, hängt aber am Verhältnis von Wagen- zu Liefermenge; früher liefern ist 7 bis 27 % teurer; vorgerechnet über 200 Instanzen je Zelle, mit dem exakten Optimum einer Kleininstanz als Maßstab.

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BULLWHIP

Bullwhip-Effekt: Wer zahlt für die Glättung?

Stellen Sie Bedarfsschwankung, Wiederbeschaffungszeit und Prognosefenster einer vierstufigen Lieferkette ein. Die Anwendung rechnet sieben Maßnahmen (Glättung, geteilte Bedarfsinformation, kürzere Wiederbeschaffungszeit, längeres Fenster) bei gleichem Servicegrad in jeder Stufe: kürzere Wiederbeschaffungszeit spart 65 % Kettenbestand, Info teilen 27 %, Glättung überall nur 17 %; die glättende Stufe zahlt selbst, der Nutzen fällt oben an; vorgerechnet über 500 Wiederholungen je Zelle.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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Hafen & Terminal

Hintergrund zum Thema: Hafenlogistik optimieren.

Durchgezogener weißer Rahmen = Kernstück einer Station, gestrichelter hellgrüner Rahmen = Zusatz, grauer Rahmen = Station, deren Demos primär zur Yard-Management-Linie gehören.

Import läuft von links nach rechts, Export in derselben Kette zurück (gestrichelte Rückkante Gate → Hof).

ROBUST BERTH ALLOCATION

Robuste Kaiplatzplanung

Legen Sie fest, wie unpünktlich Schiffe ankommen. Die Anwendung vergleicht Pufferzeiten im Plan mit Neuplanung im Betrieb und zeigt, dass Neuplanung den besten Puffer in allen getesteten Szenarien schlägt, während ein einstündiger Puffer bei pünktlichen Schiffen im vollen Hafen im Mittel 11 bis 13 % teurer ist als ein starrer Plan.

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BERTH ALLOCATION

Kaiplatz-Zuteilung

Legen Sie einen Kai mit zwei Tiefenzonen und eine Schiffsflotte unterschiedlicher Priorität fest. Die Anwendung entscheidet, wann und wo jedes Schiff anlegt, ohne zeitliche und räumliche Überlappung, und vergleicht vier Verfahren bis zum exakten Optimum (Google OR-Tools).

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QUAY CRANE SCHEDULING

Containerbrücken-Einsatzplanung

Verteilen Sie Container-Bays eines Schiffs auf mehrere Containerbrücken, die sich auf derselben Kaischiene nie überholen dürfen. Die Anwendung vergleicht vier Verfahren bis zum exakten Optimum (Google OR-Tools) und zeigt, wie stark sich gegenseitig blockierende Kräne die Liegezeit verlängern.

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STOWAGE PLANNING

Schiffsstauplanung

Legen Sie eine Ladeliste mit mehreren Zielhäfen und eine Kippgrenze für die Seitenneigung fest. Die Anwendung vergleicht vier Stauregeln bis zum exakten CP-SAT-Optimum und zeigt, dass Stabilität ab rund 10 % der Kippgrenze praktisch kostenlos wird, während die einfache Regel „Gewicht zuerst“ 23 bis 27 unnötige Umstauungen verursacht.

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DUAL CYCLING

Doppelspiel

Legen Sie eine Lade- und Löschliste für eine Bay fest. Die Anwendung vergleicht gleichzeitiges Laden und Löschen (Johnson-Regel, exakt und ohne Löser) mit sequenziellem Kranbetrieb und zeigt eine Kranzeitersparnis von 15 bis 27 % je Bay, je nach Beladungsgrad.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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VEHICLE DISPATCHING

Fahrzeug-Disposition

Legen Sie die Mindestflotte zwischen Containerbrücke und Stapelblock samt schwankenden Fahrzeiten fest. Die Anwendung vergleicht einen starren Optimalplan mit reaktiven Regeln und zeigt, dass der starre Plan bei nur 25 % längeren Fahrten in über 90 % der Szenarien schlechter abschneidet als die einfache Regel „nächstes freies Fahrzeug“.

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CONTAINER RELOCATION

Stapelplanung

Legen Sie einen Stapelblock mit Füllgrad und Schätzfehler auf die Abfahrtszeit fest. Die Anwendung vergleicht vier Einlagerungsregeln bis zu einer exakten unteren Schranke und zeigt, dass Bestfit im Mittel rund dreimal weniger Umstapelungen braucht als zufälliges Einlagern (23 statt 77 bei 80 % Füllgrad), bis der Schätzfehler zu groß wird.

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REEFER SLOTTING

Reefer-Stellplätze

Legen Sie den Reefer-Anteil und die Zahl der Steckdosen-Stapel im Block fest. Die Anwendung vergleicht eine Regelfamilie von „egal“ bis „reserviert“ und zeigt, dass Reservieren bei reichlich Steckdosen die Umstapelungen um über 50 % erhöht, ein kleiner Puffer die Fälle ohne freien Stromanschluss aber von 1,06 auf 0,01 je Block senkt.

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BLOCK ASSIGNMENT

Blockzuweisung im Export

Legen Sie fest, wie stark Exportcontainer auf Lagerblöcke gebündelt oder verteilt werden, und wie unsicher die Schiffsankunft ist. Die Anwendung vergleicht sechs Verfahren bis zu zwei exakten linearen Programmen und zeigt, dass ein wartefreier Plan bei Schiffsverspätung von 0,5 auf 46 Minuten Blockkran-Wartezeit einbricht, während ein nur 9 bis 17 % teurerer, abgesicherter Plan die Wartezeit bei Verspätung auf 10 bis 13 Minuten begrenzt.

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DWELL TIME PREDICTION

Verweilzeit-Prognose

Legen Sie die Verlässlichkeit einer Abfahrts-Ankündigung und die Trainingsdatenmenge fest. Die Anwendung lernt die Verweilzeit statt sie als Regler anzunehmen (lineare Regression und ein eigenes Gradient Boosting) und zeigt, dass Standardmerkmale allein selbst mit einem Orakel den einfachen Ausgleich nicht schlagen, verlässliche Vorabinformation die Umstapelungen aber deutlich senkt.

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RAIL LOADING

Bahn-Ladeplan

Legen Sie einen Containerzug mit mehreren Zielrelationen und Gewichtsgrenze je Wagen fest. Die Anwendung vergleicht die Alltagsregel „Reihenfolge“ mit einer eigenen Wagenblock-Heuristik und dem exakten Optimum und zeigt, dass die einfache Regel bei 8 Zielen im Mittel nur 42,7 von 48 Plätzen belegt, das Optimum aber 45,4. Die Wagenblock-Heuristik trifft es an allen 20 Tagen jedes Presets außer „Schwer“ exakt.

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Seefracht

Hintergrund zum Thema: Seefracht optimieren.

VORSCHAU-FENSTER

Leercontainer-Repositionierung

Legen Sie Vorlaufzeit und Vorschau-Fenster zwischen mehreren Häfen fest. Die Anwendung zeigt, wie teuer rein reaktives Umverteilen leerer Container gegenüber vorausschauender Planung ist, per Min-Cost-Flow exakt gelöst.

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RESTOW-VERMEIDUNG

Mehrhafen-Stauplanung

Legen Sie Routenlänge und Bucht-Größe fest. Die Anwendung zeigt, wie viele Stapelplätze eine Bucht mit der zielhafen-sortierten Regel mindestens braucht (eine obere Schranke für den Bedarf des besten denkbaren Verfahrens), um über mehrere Anlaufhäfen hinweg ganz ohne Umstapeln (Restow) auszukommen, und vergleicht das mit einer blinden Regel ohne Sortierung.

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SLOW STEAMING

Geschwindigkeitsoptimierung

Legen Sie Ankunftsfenster entlang einer Route fest. Die Anwendung zeigt, wie teuer es ist, feste Zeitfenster nur lokal statt für die ganze Route gemeinsam zu berücksichtigen, gegen die wirtschaftliche Geschwindigkeit als Referenz.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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REVENUE MANAGEMENT

Buchungs-/Slot-Vergabe

Legen Sie Kapazität und Preisverhältnis zwischen Spot- und Premium-Fracht fest. Die Anwendung vergleicht reines Windhundprinzip mit Littlewoods klassischer Schutzformel und dem exakten Online-Optimum per dynamischer Programmierung.

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NADELÖHR

Routenresilienz

Legen Sie Ausgangsrisikostufe, Wartekosten und die Kosten der Ausweichroute fest. Die Anwendung zeigt, wann sich Abwarten auf mehr Information lohnt und wann sofortiges Entscheiden zwischen Nadelöhr und Kap-Umleitung besser ist.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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LCL-CONTAINERROUTING

Seefracht-Konsolidierung

Ordnen Sie Packstücke Containern und Häfen zu. Die Anwendung findet eine kostengünstige Kombination und zeigt Alternativen: z. B. weniger Häfen für einfachere Abwicklung, oder ausgeglichenere Container-Auslastung.

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Luftfracht

Hintergrund zum Thema: Luftfracht optimieren.

SCHWERPUNKT

ULD-Beladung: Volumen gegen Schwerpunkt

Stellen Sie Kontur, Boxzahl und Dichtestreuung ein. Die Anwendung packt ein Luftfracht-ULD rein nach Volumen und vergleicht es mit einer schwerpunkt-bewussten Regel. Reine Volumen-Packung verletzt das Schwerpunktfenster oft (bis 100 % bei enger Toleranz); die Gegenregel senkt das deutlich, aber nicht auf null. Die gerundete Kontur (LD3-artig) kostet 13,3 % nutzbares Volumen.

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WEIGHT AND BALANCE

Beladeplan: welche ULDs, welche Position?

Stellen Sie Schwerpunktfenster, ULD-Zahl und Gewichtsniveau ein. Die Anwendung ordnet ULDs den Laderaumpositionen zu, mit CP-SAT als exaktem Maßstab. Eine Regel ohne Balance-Bewusstsein verletzt oft das Schwerpunktfenster (bis 100 % der Instanzen bei engem Fenster) und kostet dadurch 10,3 bis 55,3 % Ladegewicht, je nach Fensterbreite; die schwerpunkt-bewusste Regel liegt in 42 von 45 gemessenen Zellen exakt beim CP-SAT-Optimum. Das Schwerpunktfenster muss an zwei Zeitpunkten halten: mit vollem und mit leerem Tank.

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SEGREGATION

Gefahrgut-Trennung: sicher UND schwer beladen?

Stellen Sie Gefahrgutanteil, Trennvorschrift-Stärke und Positionszahl ein. Die Anwendung vergleicht eine gewichts-/schwerpunktoptimale Zuordnung mit einer, die auch die Gefahrgut-Trennvorschrift einhält. Eine Regel ohne Gefahrgutwissen erzeugt oft eine unsichere Zuordnung (im Mittel 44 % der Instanzen); die Einhaltung kostet bei genug Positionen kaum, bei wenigen Positionen real Ladegewicht.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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BID-PRICE

Buchungsannahme mit Gewichtslimit

Stellen Sie Restzeit, Gewichtslimit und Preisschwelle ein. Die Anwendung vergleicht Annahmeregeln für Luftfracht-Buchungen mit zufälligem Gewicht je Anfrage gegen eine Bid-Price-Regel (dynamische Programmierung). Wer Buchungen einfach der Reihe nach annimmt, verliert im Mittel 30 % Umsatz; eine feste Preisschwelle holt das meiste zurück, wird aber mit mehr Restzeit schwächer.

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Hof & Yard-Management

Hintergrund zum Thema: Hof- und Yard-Management optimieren.

TRUCK APPOINTMENT SCHEDULING

LKW-Terminvergabe

Vergeben Sie Ankunftstermine und Tore für anliefernde LKW. Die Anwendung minimiert die Gesamtwartezeit, vergleicht drei Prioritätsregeln und stellt den Terminplan als Gantt-Chart dar.

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HARD DEADLINES

LKW-Terminvergabe: harte Fristen

Vergeben Sie LKW-Termine mit harten Fristen statt bloßer Wunschzeiten. Die Anwendung vergleicht drei Verfahren gegen das exakte Optimum (CP-SAT) und zeigt: „Früheste Frist zuerst“ trifft nur in 46 % von 900 gemessenen Fällen exakt das Optimum, im engsten Regime in keinem einzigen.

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GATE QUEUEING

Gate-Warteschlange

Legen Sie die Lkw-Ankunftsrate und die Buchungsquote für ein Terminsystem fest. Die Anwendung vergleicht freie Anfahrt mit einem Terminsystem (mit und ohne Vorrang für Buchende) und zeigt, dass ein Terminsystem im belasteten Bereich die mittlere Wartezeit von 9,9 auf 1,5 Minuten senkt, Vorrang für Buchende aber das 95. Perzentil der Wartezeit fast verdoppelt.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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YARD MANAGEMENT

Hof-Disposition

Legen Sie Hoffahrzeuge, Fahraufträge und Fristen für Wechselbrücken auf einem Betriebshof fest. Die Anwendung disponiert, wer was in welcher Reihenfolge fährt, vergleicht drei Online-Regeln mit einer Vorausplanung und zeigt, was Vorwissen über kommende Aufträge wert ist (Google OR-Tools als exakter Cross-Check, bei größeren Instanzen nicht immer bis zum Optimalitätsbeweis).

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DISRUPTION ROBUSTNESS

Robuste Hof-Disposition

Lassen Sie ein Hoffahrzeug ausfallen oder die Fahrzeiten schwanken. Die Anwendung vergleicht starren Vorausplan, Online-Regeln und reaktives Nachplanen und zeigt: Nur reaktives Nachplanen ist über beide Störungsarten verlässlich gut; bei Fahrzeit-Rauschen gibt es sonst keinen verlässlichen Sieger (je 48 % über 60 Tage).

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SLOT ASSIGNMENT

Stellplatzdisposition auf dem Hof

Parken Sie ankommende Wechselbrücken in genestete Reihen. Die Anwendung vergleicht „nächster freier Platz“ mit einer vorausschauenden Regel, die die Abholzeit einbezieht: Mit echter Wegkettenrechnung zahlt sich das fast nie aus, nur bei Reihentiefe 2 und sehr hoher Auslastung knapp (bis +1,9 % bei exakt bekannter Abholzeit), ein bewusstes Gegenbeispiel zur ersten groben Schätzung.

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Lager & Intralogistik

Hintergrund zum Thema: Lagerlogistik optimieren.

DOCK DOOR ASSIGNMENT

Tor-Zuordnung (Cross-Dock)

Ordnen Sie Relationen zwischen Quellen und Zielen den Toren einer Umschlaghalle zu. Die Anwendung minimiert die zurückgelegten Wege in der Halle und vergleicht drei Verfahren, von der ungeplanten Zuteilung bis zur optimierten Lösung.

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ORDER BATCHING

Kommissionier-Batchbildung

Gruppieren Sie Kundenbestellungen zu Kommissionier-Batches. Die Anwendung vergleicht zwei Batching-Strategien, optimiert jede Kommissionierroute automatisch und verbessert die Zuteilung zusätzlich in mehreren Nachbesserungsrunden, mit messbarem Nutzen gegenüber Einzel­kommissionierung.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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WAVE PICKING

Kommissionierwellen

Legen Sie Kommissionierer, Fristendruck und die Konzentration dringender Positionen auf wenige Gänge fest. Die Anwendung zeigt, wie viel Blockieren in schmalen Gängen kostet, wie viel vom Vorteil einer Fristenregel übrig bleibt und wann sich gezielte Konfliktvermeidung lohnt, mit dem exakten Optimum als Maßstab für kleine Fälle.

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PDPT (TRANSSHIPMENT)

Lagerlogistik: Umschlagpunkte

Legen Sie ein mehrzoniges Lagerlayout mit Umschlagpunkten und Aufträgen fest. Die Anwendung vergleicht fünf Dispositionsverfahren (von unoptimiert bis Google OR-Tools) und zeigt, wie stark scheinbar gute Einzelentscheidungen je Zone an Umschlagpunkten Wartezeit erzeugen, die sich durchs ganze Lager fortpflanzt.

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Packen & Zuschneiden

Hintergrund zum Thema: Packen und Zuschnitt optimieren.

3D-PACKUNGSOPTIMIERUNG

Container- & Palettenstauung

Definieren Sie Paket-/Kistengrößen und einen Laderaum. Die Anwendung vergleicht drei Packheuristiken und schätzt, wie viele Container oder Paletten Sie sich durch die bessere Raumnutzung sparen.

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COLUMN GENERATION

Zuschnittoptimierung

Legen Sie Bestellungen und einen Rollenkatalog mit mehreren Längen und Kosten fest. Die Anwendung vergleicht eine schnelle Faustregel mit einem aufwendigeren, schrittweise verfeinerten Verfahren und zeigt, wie stark ungenutzte Rollenkombinationen die Gesamtkosten treiben können, samt einer rechnerisch abgesicherten Mindestkostengrenze.

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Personaleinsatzplanung

Hintergrund zum Thema: Schichtplanung optimieren.

SHIFT SCHEDULING

Schichtplanung

Legen Sie einen stündlichen Personalbedarf fest, mit mehreren wählbaren Schichtlängen. Die Anwendung vergleicht eine schnelle Faustregel mit der exakt optimalen Lösung (Google OR-Tools) und zeigt, dass die aufwendige Optimierung bei manchen Verläufen unnötig ist, weil schon die LP-Relaxierung exakt ist. Ein Wochenabschnitt zeigt über 3.600 Zufallswochen: zwei freie Tage am Stück kosten im Mittel 1,1 % mehr Personen, ein freies Wochenende alle zwei Wochen 47,0 %.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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STAFFING + SCHEDULING

Servicegrad über den Tag

Verfolgen Sie, was es kostet, ein Tagesziel (80 % der Anrufe in 20 Sekunden) in jeder Stunde einzeln zu rechnen: Im Mittel liefert der Plan 88,6 % und bezahlt die Übererfüllung mit 7,8 % der Kosten. Die scheinbar günstigere gemeinsame Planung gibt kleine Stunden auf und hält das Ziel in der Simulation mit Rückstau nur in 10 % der Fälle (erfundene Last, Basisfall der Messreihe).

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FLEXIBILITÄTSDESIGN

Kreuzschulung: wen anlernen?

Sehen Sie, wie ein Lager mit zufälligem Bedarf je Zone von Zusatzqualifikationen profitiert: Wer jeder Gruppe eine zweite Zone beibringt und die Zonen zum Ring schließt, holt bei sechs Zonen praktisch den ganzen Nutzen voller Flexibilität, dieselben sechs Qualifikationen als Paare nur 49,9 %. Liegt der Bedarf in zwölf Zonen in Blöcken schief, reicht der Ring mit 37,3 % nicht.

Verständlich erklärt: erst für Einsteiger, dann für Fachleute

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Datenanalyse & Kennzahlen

KENNZAHLEN

Projektfortschritt: Welche Zahl ist die richtige?

Wie weit ist ein Projekt? Die Anwendung rechnet an einem erzeugten Jira-Beispielprojekt den Fortschritt mit wählbaren Status-Gewichten und Story Points, zeigt ihn je Epic, Sprint, Team oder Teilprojekt samt Hierarchiegraph und beantwortet die Kernfrage: Im Standardprojekt liegt derselbe Bestand an Tickets je nach Annahme zwischen 43,5 % und 68,0 %.

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Über die Logistik hinaus

Kein Schwerpunkt, aber ein Beleg dafür, dass dieselbe Methodik auch in anderen Feldern trägt.

HYPERCUBE QUEUEING MODEL

Rettungsdienst-Standortplanung

Platzieren Sie Rettungsfahrzeuge an möglichen Standorten. Die Anwendung berechnet, wie oft welches Fahrzeug im Ernstfall tatsächlich verfügbar ist, statt es einfach als immer einsatzbereit anzunehmen, und zeigt, wie stark eine Standortwahl ohne diese Realitätsprüfung die reale Reaktionszeit unterschätzt.

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GOAL PROGRAMMING

Ernährungsoptimierung

Wählen Sie ein Ernährungsziel (Abnehmen, Erhaltung, Muskelaufbau). Die Anwendung passt eine Beispiel-Ist-Ernährung mit möglichst geringer Abweichung an die Nährstoffziele an und zeigt, wie stark allein die Art der Bewertung kleiner Abweichungen darüber entscheidet, ob nur wenige oder fast alle Lebensmittel verändert werden.

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LINEAR PROGRAMMING

Batteriespeicher-Arbitrage

Anhand echter deutscher Day-Ahead-Strompreise (SMARD.de, Bundesnetzagentur) wird der gewinnmaximale Lade-/Entladeplan für einen Batteriespeicher gesucht. Die Anwendung vergleicht eine naive Faustregel mit der exakt optimalen Lösung, die nie schlechter als Nichtstun sein kann.

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0/1-KNAPSACK + MONTE CARLO

Startup-Portfolio-Optimierung

Wählen Sie aus einem Dealflow von Startups mit stark schiefen, von wenigen Gewinnern getriebenen Renditen ein Portfolio unter Budget- und Sektor-Nebenbedingungen. Die Anwendung vergleicht vier Auswahlverfahren bis zum exakten Optimum und zeigt per Monte-Carlo-Simulation, wie sich ein Portfolio ohne Sektor-Obergrenze (Greedy nach erwartetem Multiple) bei ähnlichem erwarteten Wert im Verlustrisiko von einem diversifizierten unterscheiden kann — in den Presets nur um wenige Prozentpunkte.

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PFLANZPLANUNG, SPINNWEB-MODELL

Pflanzzyklus: Weihnachtsbaumhof

Stellen Sie ein, wie stark der Markt auf Preise reagiert, und lassen Sie einen kleinen Weihnachtsbaumhof sieben Pflanzregeln über 90 Jahre fahren. Die Anwendung zeigt, dass Bäume, die erst nach sieben bis zwölf Jahren verkauft werden, dem Preis hinterherzupflanzen bei mäßig schwankendem Markt 6,4 % des Jahresüberschusses kostet, misst mit einem linearen Programm den Wert eines bekannten Preispfads und prüft in einem kurzen zweiten Akt, wo in der Saison noch etwas zu holen ist.

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Diese Demos sind bewusst vereinfacht, um die Grundprinzipien greifbar zu machen. Reale Projekte enthalten deutlich mehr Nebenbedingungen und Datenvolumen, aber die Methodik dahinter ist dieselbe.

Interesse an einer dieser Demos für Ihren konkreten Fall? Ich entwickle sie gerne zu einem exklusiven, produktionsreifen Webservice mit API weiter, oder setze ein neues Projekt von Grund auf so um. Für Standardfälle gibt es daneben ein nutzungsbasiertes API-Produkt, mehr dazu auf der Leistungen-Seite. Sprechen Sie mich an.

Interessiert, wie eines der zugrundeliegenden Verfahren selbst funktioniert, statt nur, was es für Ihren Fall leistet? Auf der Konzepte-Seite wächst statt der Methode das Beispiel, zum Verstehen, nicht zum Vorführen.